30. Oktober 2019

VBH bietet TÜV-zertifizierte Fortbildung zum Fachmonteur

Die Fortbildung wird in insgesamt sechs auf einander aufbauenden Modulen angeboten. Grafik: VBH.

In Kooperation mit dem TÜV Rheinland bietet die VBH in Deutschland Monteuren die Möglichkeit, sich durch eine qualifizierte Fortbildung zum Fachmonteur und Fachbauleiter für Fenster und Türen weiterzubilden. Das Angebot umfasst in fünf Modulen alle Grundlagen und Anforderungen, die aufgrund steigender Energiestandards an eine fachgerechte Montage nach dem RAL-Leitfaden gestellt werden.

Qualitäts-Betriebe können mit dem personenbezogenen TÜV-Zertifikat die hohe Qualifikation ihrer Monteure gegenüber Kunden belegen. „Ein weiteres sechstes Modul ermöglicht zudem die Prüfung zum Fachbauleiter", erklärt Udo Walterscheid, Leiter Technischer Vertrieb von VBH. Am Ende erfolgt eine zertifizierte praktische und theoretische Prüfung durch den TÜV.

Von A wie Abdichtung bis Z wie Zertifikat

Die TÜV-personenzertifizierte Ausbildung zum Fachmonteur für Fenster und Türen umfasst alle notwendigen Wissensgebiete von der Abdichtung und Vorwandmontage über die absturzsichere Befestigung, Baunormen, Baurecht und Bauphysik bis hin zum Arbeitsschutz und der korrekten Transportsicherung. Aber auch das richtige Auftreten beim Kunden, die Kommunikation mit Architekten und die Gewinnung von Anschlussaufträgen sind wichtige Teilgebiete des Schulungsangebots.

Qualitätskriterium und Alleinstellungsmerkmal

Einerseits gibt die Zertifizierung den Mitarbeitern mehr Sicherheit im täglichen Job, gleichzeitig ist sie laut Walterscheid für die Betriebe gegenüber Kunden aber auch ein Qualitäts- und Verkaufsargument: „Die dauerhafte Qualität eines Fensters entscheidet sich beim Einbau - beim Angebot ist aber auf den ersten Blick oft nur der Preis und nicht die Qualität sichtbar. Durch die hohe Außenwirkung des TÜV können die Betriebe die Professionalität ihrer Monteure noch besser belegen und gegebenenfalls höhere Preise für ihre Mitarbeiter und Leistungen rechtfertigen."

Nachhaltige Fortbildung ab 2020 möglich

Die Schulung und Prüfung ist für alle Interessenten offen und startet ab dem Jahr 2020. Voraussetzung zur Teilnahme sind drei Jahre Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bauhandwerk. Ein Modul entspricht einem Schulungstag, sodass insgesamt fünf Schulungstage plus einem Prüfungstag für die Zertifizierung zum Fachmonteur geleistet werden müssen. Für die Prüfung zum Fachbauleiter ist ein weiterer Schulungstag erforderlich. Ab Beginn der ersten Schulung haben die Teilnehmer dafür zwölf Monate Zeit. Je nach Teilnehmerzahl eines Betriebs können die Schulungen direkt vor Ort oder als Sammelkurse in den VBH Niederlassungen stattfinden. Die Prüfung erfolgt am Ende durch den TÜV Rheinland in den Räumen der VBH Akademie in Recklinghausen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link.


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