17. Juni 2020

Vorab-Montagezargen schützen neue Fenster

Argumentation gegenüber dem Endkunden

Ein zweistufiger Fenstereinbau mit Vorab-Montagezargen bietet viele Vorteile. Grafik: ift Rosenheim

Häufig sind neue Fenster bereits am Ende einer Baumaßnahme geschädigt. „Eine mögliche Abhilfe bieten Vorab-Montagezargen. Diese auch Einbaurahmen oder Blindstock genannten Elemente bieten die Möglichkeit, die eigentlichen Fenster erst in der ‚trockenen‘ Bauphase einzubauen. Das senkt das Beschädigungsrisiko deutlich“, so Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).

Lange vergleicht ein neues Fenster gerne mit einem hochwertigen Möbelstück. „Und wer würde ein solches schon in einen nassen Rohbau stellen?“ Trotzdem würden Fenster üblicherweise bereits während der Rohbaufertigstellung montiert. Die Folge: Sie können in der „nassen“ Bauphase durch nachfolgende Gewerke, Schmutz und Feuchtigkeit beschädigt werden. Qualitativ, funktional und optisch hochwertige Fenster erfordern jedoch eine Einbauumgebung ohne diese außergewöhnlichen Belastungen.

Ein weiterer Vorteil des Fenstereinbaus mit Vorab-Zargen: Bei einem späteren Fensteraustausch – zum Beispiel wegen einer Nutzungsänderung, nach einem Einbruchsversuch oder bei einer Modernisierungsmaßnahme – ist kein Eingriff in die angrenzende Bausubstanz notwendig und das neue Fenster kann einfach, schnell und kostensparend und das weitestgehend ohne Schmutz und Dreck eingebaut werden. Dabei stehen dem Bauherrn mehrere Arten von Vorab-Zargen zur Verfügung: Putz- beziehungsweise Laibungszarge, Vorwandmontagezarge und Modulzarge. „Wie genau diese Zargen funktionieren und welche im Einzelfall in Frage kommt, wissen die gut geschulten Mitarbeiter im Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb“, erklärt Lange.

Tipps und Ratschläge

Für die Argumentation pro Vorab-Montagezarge in Richtung Bauherr oder Modernisierer hält Lange einen Tipp bereit: „Die bereits genannten Modulzargen sind echte Allrounder. Wer noch weitere Funktionen wie zum Beispiel Sonnenschutz, Lüftung, Steuerungen, Sensorik, Anschlüsse und dergleichen ins Fenster integrieren möchte, kann mit dieser Zargen-Art die Maße der Rohbauöffnung individuell anpassen.“

Auch der Endkunde müsse auf die Existenz und die Einsatzmöglichkeit einer Vorab-Montagezarge aufmerksam gemacht werden: „Dazu sollte dieser beim Termin in einem Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb darauf hingewiesen werden, dass die Mitarbeiter sich gerne mit dem Kunden zusammen die Gegebenheiten des Bau- oder Modernisierungsvorhabens anschauen und eine passende Zargen-Lösung finden.“

Die Homepage des VFF rufen Sie am besten über diesen Link auf.

 

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