3. September 2020

Saint-Gobain erwirbt Mehrheit an Brüggemann

Mit der Mehrheitsbeteiligung an Brüggemann investiert Saint-Gobain in die Vorfertigung. Foto: Brüggemann

Saint-Gobain beteiligt sich an der Brüggemann Holzbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Neuenkirchen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörde erwirbt der Baustoffhersteller die Mehrheit der Anteile an dem familiengeführten Traditionsunternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Brüggemann ist einer der führenden überregional tätigen Holzbauspezialisten im Bereich der 2D-Fertigung und im energieeffizienten Bauen. Hauptgrund für die Mehrheitsbeteiligung sei die zunehmende Konzentration auf Vorfertigung.

„Der zunehmende Fachkräftemangel zeigt, dass die Vorfertigung zukünftig eine immer stärkere Rolle in der Baubranche einnehmen wird.“ Gemäß Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Deutschland & Österreich, biete für Saint-Gobain die Zusammenarbeit mit Brüggemann die Möglichkeit, noch besser die jeweiligen Prozesse zu verstehen und daraus wichtige Erkenntnisse für die Optimierungen des Leistungsangebotes zu ziehen. Brüggemann habe durch den eingeschlagenen Wachstumspfad gezeigt, dass man durch die strategisch gezielte Ausrichtung auf effiziente Vorfertigungsprozesse deutliche Effizienzpotentiale heben kann.

„Unser Unternehmen erhält mit dieser Beteiligung zusätzliche Möglichkeiten, am bestehenden Standort die geplanten Investitionen zu beschleunigen und die Modularisierung des Holzbaus voranzutreiben“, erläutert Tobias Brüggemann, der langfristig weiter als Geschäftsführer die Entwicklung des Unternehmens gestalten wird. Dabei setzt man darauf, das hochqualifizierte Personal vor Ort weiter aufzubauen und gemeinsam mit Saint-Gobain die Fertigungsprozesse weiter zu entwickeln, um die ambitionierten Ziele zu erreichen.

Baubranche im Wandel

„Zusätzliche Anforderungen hinsichtlich Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfordern das Überdenken bisheriger Abläufe und konstruktiver Lösungen“, ergänzt Werner Hansmann, Direktor Strategisches Marketing von Saint-Gobain Deutschland & Österreich. Die modulare Fertigung biete bei intelligenter Kopplung mit modernen digitalen Prozessen die Chance, gleichzeitig schneller, leistungsfähiger und ressourcenschonender zu bauen. „Saint-Gobain sieht die Zusammenarbeit daher als Chance, über die gewonnenen Erkenntnisse auch seine Rolle als Innovationsführer für zukunftsweisendes Bauen und Partner der Baubranche zu entwickeln“, unterstreicht Heinl.

Auf die Homepage von Saint-Gobain gelangen Sie über diesen Link…

…und zu Brüggemann geht es hier entlang.

 

Sie wollen regelmäßig über aktuellen Neuheiten und Entwicklungen informiert sein? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter oder schließen ein Abonnement der Print beziehungsweise der e-paper Ausgabe von bauelemente bau ab.

Sie meinen, diese Meldung könnte auch für Ihre Kollegen von Interesse sein? Dann freuen wir uns über Ihre Weiterempfehlung!

Diese Nachricht teilen Facebook Logo Twitter/X Logo LinkedIn Logo Xing Logo Pinterest Logo



Das könnte Sie auch interessieren

6. Juni 2025

A|U|F fördert Nachhaltigkeitspreis für innovative Fassadenkonzepte

Gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach verleiht die Recyclinginitiative A|U|F auch 2025 den Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“. Ziel ist es, die Kompetenzen der angehenden Bauingenieure bei der Planung …

9. April 2025

Das Fenster wird digitaler

Bislang fehlt in der Fensterbranche noch immer eine einheitliche digitale Deklarierung von Fenstern für alle am Prozess beteiligten. Jedes Bauteil wird aktuell individuell gekennzeichnet, ohne übergreifende Standardisierung. Vor diesem Hintergrund …

23. Juni 2025

Deceuninck präsentiert neuen Haustürflügel mit Glasfasertechnologie

Deceuninck erweitert das Profilsystem Elegant um eine neue Weiterentwicklung: Die Glasfasertechnologie ThermoFibra im Haustürflügel ThermoFibra Infinity ermöglicht nun den kompletten Verzicht auf eine Stahlarmierung. Dabei verfügt der …

zur Übersicht